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.Josiane Lauper

Josiane Lauper ist 1968 geboren und wohnt in der Institution Homato Les Buissonnets in Freiburg. Sie verbringt aber ihre Wochenende und die Ferien bei ihren Eltern.
Sie besucht wöchentlich die Creahm Werkstätte einen Tag und dies seit 1999.

Im Atelier setzt sich Josiane immer an denselben Platz und zeigt wenig Interesse an der Anwesenheit oder der künstlerischen Arbeit ihrer Kameraden. In ihrer eigenen Arbeit jedoch ist sie sehr zielstrebig und zeugt von viel Ausdauer. Pausen gibt es ausschließlich um zehn und mittags fürs Essen. Sie spricht nur selten, summt manchmal leise vor sich hin. Versuchen mit ihr Kontakt aufzunehmen ist sie eher abgeneigt. Sie liebt auch Besuche nicht besonders oder jegliches anderes Ereignis, welches das Atelierleben stört.

In ihren Bildern, wird der Betrachter mit einem Universum konfrontiert, dass in verschiedene Fragmente aufgeteilt ist, die sowohl farbenfroh als auch ganz klar voneinander abgegrenzt sind. Diese Farbflecken werden mit großer Sorgfalt und Regelmäßigkeit um ein zentrales Element herum geordnet und füllen meist die ganze Oberfläche. Offene Stellen gibt es nur höchst selten in Josianes Bildern.

Bei den verschiedenen Maltechniken scheint Josiane keine besonderen Vorlieben zu haben. Sie kann manchmal auch mit neuen Farben bereits bestehende Elemente übermalen und wechselt problemlos von Farbstiften zu Pastellfarben oder auch schon mal zu dem, von der Sekretärin « ausgeliehenen » Kugelschreiber.
Wenn ihre Malerei dann fertig ist, hält sich Josiane nicht weiter damit auf ihr Werk nochmals zu betrachten oder eventuell ihren Atelierkameraden zu zeigen, schon sucht sie sich neues Papier oder anderen Bildträger.

Die Werke von Josiane zeugen von einer großen Kohärenz und ihre Arbeit ist wie ein unaufhörlicher Fluss.
Zuweilen kann sie sich von in Kunstbüchern gesehenen Bildern inspirieren lassen Die von ihr frei erfundenen Werke jedoch greifen eher persönliche Themen auf: Elemente und Menschen, die zu ihrem Alltag gehören und ihr nahe stehen: der Wald, Blumen, ein Haus mit Hund, Selbstporträts oder ihre Eltern.

Die Ausstrahlung ihrer Bilder kann sehr verschieden sein: manchmal begegnen wir einer leuchtenden Fröhlichkeit, dann wieder einer fast erdrückenden Dichte und Intensität. Immer bekommt der Betrachter aber Einblick in eine ferne und ihm ungewohnte Welt. Josiane gewährt uns in ihren Werken einen ergreifenden Einblick in ihre ganz eigene Art, die Welt um sie herum wahrzunehmen und zu verarbeiten.